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Auch 2021: Jede Menge trächtige Katzen und ‑mütter mit ihren Kitten im Gnadenhof

Es ist wie­der so weit: Wie jedes Jahr beginnt die gro­ße Kat­zen­schwem­me. Dabei han­delt es sich um hoch­träch­ti­ge, teils ver­wil­der­te Streu­ner­kät­zin­nen. Die Tier­schüt­zer in Los­sa ver­su­chen, die hoch­träch­ti­gen Streu­ner­kat­zen, teils bereits mit ihren Babys, zu fan­gen oder sie wer­den uns gebracht. Die Kit­ten sind meist in einem schlech­ten Zustand und haben star­ken Schnup­fen, was auch dazu füh­ren kann, dass sie blind wer­den. Die Pfle­ge ist extrem auf­wen­dig aber wir ver­su­chen natür­lich unser Bes­tes und kämp­fen um und mit jedem Baby. Die Mamas wer­de nach der Auf­zucht der Klei­nen kas­triert und ver­mit­telt. Die Kit­ten wer­den auch ver­mit­telt, sobald sie alt genug dafür sind. Die Pflicht zur Kas­tra­ti­on der ver­mit­tel­ten Kit­ten ist in den Schutz­ver­trä­gen festgelegt.

Und noch ein Bei­spiel von einem Not­fall, der die Kol­le­gen der­zeit beschäf­tigt. Ohne ihre Hil­fe wären Mut­ter und Kind gestor­ben: Eine Tier­ärz­tin rief im Gna­den­hof an und bat um Hil­fe. Eine „wil­de” Kat­ze soll­te kas­triert wer­den. Da sie schon einen schö­nen dicken Bauch hat, wur­de sie geröntgt. Es scheint nur ein Kit­ten zu sein, das höchst­wahr­schein­lich nicht von allein durch den Geburts­ka­nal kommt. Aus­set­zen an der Fund­stel­le wür­de den siche­ren Tod für Mut­ter und Kind bedeu­ten. Die Tier­schüt­zer haben sie natür­lich in den Gna­den­hof über­nom­men und kön­nen sie so beob­ach­ten und sofort ein­grei­fen, sobald die Geburt los­geht. Hier das Bild der Röntgenaufnahme.

Aus dem Grund kön­nen wir nur immer wie­der appel­lie­ren, dass Kat­zen unbe­dingt kas­triert wer­den sol­len oder sogar eine Kas­tra­ti­ons­pflicht ein­ge­führt wird. Wenn man all das Leid mit­be­kommt, dass die wild leben­den Tie­re durch­ma­chen müs­sen, muss man ein­fach dafür stimmen.

Die fol­gen­den Vide­os zei­gen Mama Reni und ihre frisch gebo­re­nen Kit­ten und Anto­nia mit ihrem Baby.

In die­ser Zeit benö­tigt der Gna­den­hof Los­sa immer jede Men­ge teu­res Kit­ten­fut­ter und Auf­zucht­milch. Es wäre schön, wenn der eine oder ande­re den Gna­den­hof mit einer Spen­de unter­stüt­zen würde. 


Update Juni 2021

Der Baby Boom ist in vol­lem Gan­ge. Bereits über 20 Kat­zen­ba­bys sind es jetzt in Los­sa. Teils mit Mut­ter, teils ohne. Wenn sie ohne Mut­ter gefun­den wer­den, müs­sen sie alle 2 Stun­den mit der Fla­sche gefüt­tert wer­den und danach dann das Bäuch­lein mas­siert bekom­men. Wenn man dies selbst nur bei 5 Klei­nen machen muss, dann ist an Schlaf gar nicht zu den­ken. Kaum ist man fer­tig, muss man schon wie­der anfan­gen die spe­zi­el­le Kit­ten­milch zuzu­be­rei­ten. Hier­zu nimmt man ein extra ent­wi­ckel­tes Auf­zucht­pul­ver, das es nur beim Tier­arzt gibt, wel­ches mit Was­ser immer frisch ange­rührt wer­den muss. Das Pul­ver ist sehr teu­er und reißt immer ein enor­mes Loch in unse­re Gnadenhofkasse. 

Des­halb freu­en wir uns beson­ders wenn wir Auf­zucht­pul­ver gespen­det bekom­men oder Kittenfutter.

Aber man wird für all die Mühen belohnt, wenn die Klei­nen etwas grö­ßer gewor­den sind und man ihnen bei ihrem unbe­schwer­ten, fröh­li­chen Spiel zuschau­en kann.


Wir bitten um Spenden für Kittenfutter und Aufzuchtmilch

Spen­den­kon­to

Kat­zen­hil­fe Olli e.V.
IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF
(Post­bank)