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Gnadenhof Lossa

Der Gna­den­hof Los­sa wird vom Ver­ein zum Wohl der Tie­re e. V. betrie­ben. Wir unter­stütz­ten den Gna­den­hof mit Spen­den für Fut­ter und Tier­arzt­kos­ten. Kat­rin Schu­mann, die Vor­sit­zen­de des Ver­eins zum Wohl der Tie­re e. V. hat uns freund­li­cher­wei­se einen Text zur Ver­fü­gung gestellt, der die Arbeit ihres Ver­eins skiz­ziert und sehr anschau­lich den Sta­tus in 2020 beschreibt: 

Unser Ver­ein wur­de 2002 gegrün­det und hat der­zeit rd. 170 Mit­glie­der. Wir arbei­ten fast aus­schließ­lich ehren­amt­lich. Wir bekom­men von der Stadt kei­ne finan­zi­el­len Mit­tel und finan­zie­ren uns aus­schließ­lich über Spen­den und Mitgliedsbeiträge.

Der­zeit (2020) beher­ber­gen wir so viel Kat­zen wie noch nie in unse­rer bis­he­ri­gen Ver­eins­ge­schich­te, obwohl wir seit Ver­eins­grün­dung jedes Jahr am Kas­tra­ti­ons­pro­gramm her­ren­lo­ser Kat­zen teil­neh­men. Per­ma­nent wer­den uns ver­letz­te und aus­ge­mer­gel­te gro­ße und klei­ne Kat­zen, wer­den­de Müt­ter und Senio­ren gebracht. Alle Fäl­le sind Not­fäl­le. Dar­auf hat­ten wir uns sowie­so auch in den letz­ten Jah­ren aus­schließ­lich konzentriert. 

Die Schwe­re der Erkran­kun­gen hat jedoch erheb­lich zuge­nom­men. Löcher in den Augen, schwers­ter Wurm­be­fall bei den Kleins­ten, ver­letz­te Pfo­ten, schlech­te Zahn­zu­stän­de und unend­lich vie­le Para­si­ten las­sen unse­re Tier­arzt­kos­ten in die Höhe schnel­len. Die Dau­er der Gene­sung der Tie­re beträgt mitt­ler­wei­le eini­ge Mona­te. Die Ver­mitt­lung der Tie­re ver­zö­gert sich entsprechend.

Wir haben eine gute Ver­mitt­lungs­bi­lanz, jedoch fehlt der Platz für die vie­len Not lei­den­den und kran­ken Tie­re. Unse­re Erst­auf­nah­me ist voll, eben­so unse­re Qua­ran­tä­ne­zim­mer. Aus dem Grund, haben wir in Abspra­che mit dem Vete­ri­när­amt geplant, dass Tier­haus 3 zu bau­en. Der Bau­an­trag ist gestellt; die Bau­ge­neh­mi­gung steht noch aus.


Wir sind ein bevor­zug­ter Ansprech­part­ner vom Vete­ri­när­amt. Aus der Auf­lö­sung von Tier­hor­tungs­haus­hal­ten gelan­gen manch­mal bis zu 20 Tie­re auf ein­mal zu uns und fast alle sind krank, träch­tig oder auch nicht über­le­bens­fä­hig, trotz inten­sivs­ter Bemü­hun­gen. Wir haben eini­ge schwe­re Pfle­ge­fäl­le (Epi­lep­sie, geschwol­le­ne Bal­len, Hau­t­ek­ze­me, FIV-Kat­zen) in Pfle­ge­fa­mi­li­en, wor­über wir sehr froh sind.

Jedoch wer­den die Tier­arzt­rech­nun­gen im Monat August 2020 sicher­lich bei mind. 4.000 Euro lie­gen, dies auch auf­grund der Anzahl der Tie­re. Nicht berück­sich­tigt sind dabei Kas­tra­ti­ons­kos­ten. Wir benö­ti­gen viel Medi­zin, die oft­mals mehr als ein­mal und über einen län­ge­ren Zeit­raum gege­ben wer­den muss.

Augen­ope­ra­tio­nen bedür­fen einer lan­gen Nach­sor­ge. Eben­so bringt fast lei­der jede unbe­han­del­te Kat­ze Giar­di­en mit zu uns. Direkt nach Ankunft wird Kot gesam­melt. Die Giar­dien­tests sind lei­der immer posi­tiv. Strengs­te Hygie­ne­maß­nah­men, Medi­ka­men­ten­ga­be und Acht­sam­keit im Umgang mit den Kat­zen erschwert nicht nur unse­re täg­li­che Arbeit, son­dern erfor­dert wie­der­um den Kauf vie­ler Schutz­mit­tel, bspw.:
Des­in­fek­ti­ons­wasch­mit­tel
Des­in­fek­ti­ons­mit­tel
Ein­mal­kit­tel
Über­zieh­schu­he
Ein­weg­hand­schu­he
Hygie­ne­spü­ler.


Die Leser unse­rer Home­page und unse­res Face­book Accounts unter­stüt­zen uns nach Kräf­ten mit getrei­de­frei­em Fut­ter und ande­ren Spen­den. Wir wer­ben Mit­glie­der und enga­gie­ren uns für Tier­pa­ten­schaf­ten. Das alles kann aber die der­zei­ti­gen Kos­ten nicht decken.

Um es den Tie­ren in der Erst­auf­nah­me erträg­li­cher zu machen, müs­sen wir uns nun um außen­lie­gen­den Son­nen­schutz für 5 gro­ße Fens­ter bemü­hen. Die Son­ne brennt bei uns unbarm­her­zig und das wochen­lang ohne Regen. Die­se Inves­ti­ti­on muss getä­tigt wer­den, dies sind wir den kran­ken Tie­ren bei uns schul­dig. Der­zeit holen wir Ange­bo­te ein.

Eben­so müs­sen wir drin­gend das Dach unse­rer Lager- und Tier­hal­len neu decken las­sen. Die­ses besteht aus Asbest und ist an vie­len Stel­len defekt. Ein Asbest­dach darf nicht mehr repa­riert wer­den. Es reg­net hin­ein; unser dort gela­ger­tes Stroh, Heu, Kat­zen­streu etc. und zum Teil die Tie­re, trifft das Wasser.

Wir ver­an­stal­ten u.a. Floh­märk­te, um einer­seits die Bevöl­ke­rung zu uns zu len­ken und unse­re Tie­re und den Gna­den­hof vor­zu­stel­len und ande­rer­seits durch den Ver­kauf von Kaf­fee, Kuchen und Floh­markt­ar­ti­keln Geld zu erwirtschaften.


Wir sind Ein­satz­stel­le FÖJ und bie­ten den Ämtern immer wie­der die Ableis­tung von Sozi­al­stun­den an. Die Durch­füh­rung von Prak­ti­ka wird auch oft ange­nom­men. Im Gespräch ist aktu­ell die Beschäf­ti­gung von Behin­der­ten über unse­re hie­si­ge Behindertenwerkstatt.

2018 hat die Unter­zeich­ne­rin die Säch­si­sche Tier­schutz­me­dail­le Johann-Georg Palitzsch ver­lie­hen bekom­men, was mit einem Preis­geld von 4.000 Euro ver­bun­den war. Die­ses Geld wur­de für die Erneu­ern des alten Zau­nes gespen­det.
Freund­li­che Grü­ße, Kat­rin Schumann


Die fol­gen­den Vide­os zei­gen das weit­läu­fi­ge Gelän­de des Gnadenhofs.

Wir durf­ten den Gna­den­hof 2020 besu­chen und uns alles genau anschau­en — und waren begeis­tert. Hier schlägt das Herz wirk­lich für die Tiere. 

Unse­re Hel­fe­rin Clau­dia S. schil­dert hier kurz ihre Ein­drü­cke und hat uns jede Men­ge Fotos mitgebracht:

Ihr Lie­ben, ich war in der ver­gan­ge­nen Woche den Gna­den­hof Los­sa besu­chen 👀. Ich bin total begeis­tert 😍 Der Emp­fang war schon super nett. Alles wur­de mir wohl­wol­lend gezeigt. Und ich muss Euch sagen, es ist dort sehr sehr sau­ber, die Zim­mer sind rich­tig hübsch und lie­be­voll und kat­zen­ge­müt­lich ein­ge­rich­tet. Nach dem Wischen wer­den die Zim­mer nicht nur wie­der „ein­ge­räumt”, nein, sie wer­den neu deko­riert. Schon bei die­ser Wort­wahl merkt man, mit wie­viel Lie­be und Für­sor­ge dort die Tie­re ver­sorgt werden.

Neben vie­len Schnu­ckel­kat­zen gibt es noch Hasen und Zwerg­ka­nin­chen, eine Schil­di und Ron­ny. den Hund. Natür­lich hab ich auch ein biss­chen gehol­fen. Am Schöns­ten war mit Ute die Hasen ins Hasen­haus zu ver­brin­gen, wobei ich da eher als Stopp­schild auf allen Vie­ren agiert habe 😁 . Den klei­nen Pau­li konn­te ich auch besu­chen. Es ist schon nied­lich, wie er auf die größ­ten Klet­ter­tür­me hoch­kra­xelt. Auf jeden Fall, wer­de ich sicher wie­der hin­fah­ren und ich bin froh, dass wir die­sen Hof unter­stüt­zen. Vie­len Dank an Kat­rin und alle Mitarbeiter.

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