Vereinssitz: Kurt-Eisner-Str. 22, 04275 Leipzig (Versandadresse bitte per Mail erfragen) info@katzenhilfe-olli.de 0341/3017038

Makaio… wir nehmen Abschied…

MANCHES IST UNBEGREIFLICH, ABER WIR MÜSSEN ES AKZEPTIEREN.

Makaio der klei­ne Kater mit dem Herz eines Löwen, er hat jedes Herz erobert. Als er in die Pfle­ge­stel­le kam wur­de er 2 mal an Krebs ope­riert, und er hat es geschafft den Krebs zu besie­gen. Maka­lo der Kämp­fer, der Herzensbrecher.

Makaio lern­te in der Pfle­ge­stel­le sei­ne Freun­din­nen Susi und Boun­ty ken­nen und lie­ben. Dann kam ein Mensch der erkann­te, wie wich­tig Freund­schaft ist und hat nicht nur Susi und Boun­ty ein zuhau­se geben, nein, auch Makaio durf­te mit ins neue zuhau­se. Es war für Mai­kaio wahr­schein­lich die schöns­te Zeit sei­nes Lebens im neu­en zuhau­se, gemein­sam mit Susi und Boun­ty und mit Men­schen die ihn so geliebt haben. Die­se Lie­be hat er in sei­nem frü­he­ren Leben sicher nie erle­ben dürfen.

Letz­te Woche hat Makaio nicht mehr gut gefres­sen und sei­ne Men­schen sind mit Makaio gleich in eine Tier­kli­nik gefah­ren. Die nie­der­schmet­tern­de Dia­gno­se: FIP und es ging Makaio sehr schnell sehr schlecht. 

Makaio durf­te in sei­nem zuhau­se im Bei­sein von Frau­chen, Boun­ty und Susi in Regen­bo­gen­land gehen. 

Nein, das Leben ist nicht gerecht und trotz allem sind wir so dank­bar dich noch eine Zeit, wenn auch nur kur­ze Zeit so glück­lich gese­hen zu haben. 

Wir neh­men Abschied, wir sind unend­lich trau­rig. Aber wir den­ken vol­ler Stolz an dich zurück, an den gro­ßen Kämp­fer, an den Kater mit dem Herz eines Löwen.

Dank­bar dich ken­nen­ge­lernt haben zu dür­fen. Für immer in unse­rem Her­zen und für immer in unse­ren Gedanken.

RIP MAKAIO.

Wir helfen Katzen in Not…

Das Team der Kat­zen­hil­fe-Olli e.V. begrüßt Sie recht herz­lich. Infor­mie­ren Sie sich über unse­re Pro­jek­te und wie Sie uns dabei unter­stüt­zen kön­nen. Wir sind ein gemein­nüt­zi­ger und als för­de­rungs­wür­dig aner­kann­ter Ver­ein, der sich für her­ren­lo­se, miß­han­del­te oder in Not gera­te­ne Kat­zen einsetzt. 

„Tie­re kön­nen nicht für sich selbst spre­chen. Und des­halb ist es so wich­tig, dass wir als Men­schen unse­re Stim­me für sie erhe­ben und uns für sie einsetzen.”

(Gil­li­an Anderson) 

Ostern 2022: Wir sammeln Ostereier für die Katzen im Gnadenhof Lossa

Bald ist Ostern und die Mie­zen im Gna­den­hof Los­sa wün­schen sich alle ein Oster­ei, das natür­lich in lecke­res Fut­ter umge­wan­delt wird 😉 

Ihr könnt vir­tu­ell Eier kau­fen:

1 gel­bes Ei kos­tet 5 Euro

1 grü­nes Ei kos­tet 10 Euro

1 pin­kes Ei kos­tet 20 Euro


Bit­te macht zahl­reich mit und den Mie­zen dadurch eine gro­ße Freu­de.


Ihr könnt eure Spen­de auf das fol­gen­de Kon­to ein­zah­len oder via PayPal spenden:

Kat­zen­hil­fe Olli e.V.
IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF
(Post­bank)

PayPal-Mail­adres­se: info@katzenhilfe-olli.de


Und wieder eine „Eimerkatze”…

Die Tier­schüt­ze­rin­nen aus Los­sa reagie­ren kaum noch über­rascht, denn es war nicht das ers­te Mal, dass eine Kat­ze in einem Eimer aus­ge­setzt wur­de. Durch ein Loch im Deckel bekam sie Luft, Fut­ter und Was­ser aller­dings nicht 🙁 und wenn man sie nicht recht­zei­tig gefun­den hät­te… Aber sie hat­te Glück und die Tier­schüt­ze­rin­nen küm­mer­ten sich rüh­rend um sie.

Ande­re Kat­zen haben weni­ger Glück. Wenn man „Kat­ze im Eimer aus­ge­setzt” in eine Such­ma­schi­ne ein­gibt, wer­den jede Men­ge Ergeb­nis­se ange­zeigt. Je nach dem, wo die Eimer abge­stellt wer­den, kommt jede Hil­fe zu spät. Jemand kam sogar auf die Idee, ein Kat­zen­ba­by in einen Farb­ei­mer zu wer­fen — die Far­be war lei­der noch im Eimer. Zum Glück konn­te es geret­tet werden.

In Los­sa hat man auf ein sol­ches Ver­hal­ten eine kla­re Ant­wort: „Bit­te lasst eure Frei­gän­ger­kat­zen kas­trie­ren!” Sie schrei­ben dazu:

In Deutsch­land gibt es sehr viel Kat­zen­elend. Eine der Haupt­ur­sa­chen ist die unkon­trol­lier­te Ver­meh­rung von Frei­gän­ger­kat­zen und- katern. War­um Kas­tra­ti­on:- kei­ne unkon­trol­lier­te Ver­meh­rung. Wird die Ver­meh­rung gestoppt, ver­rin­gert sich Tierleid 

- sin­ken­des Unfall­ri­si­ko durch Ver­klei­ne­rung des Akti­ons­ra­di­us beim Freigang

- weni­ger Ver­let­zun­gen durch Revier­kämp­fe- gerin­ge­re Aus­brei­tung von Infektionskrankheiten

- Ent­las­tung der Tierschutzvereine

Wir wür­den uns sehr freu­en, wenn Frei­gän­ger­kat­zen und- kater kas­triert wür­den, um nicht nur die Fol­gen für die betrof­fe­nen Tie­re, son­dern auch die für die Tier­schutz­ver­ei­ne zu minimieren.

Anbei ein Foto aus frü­he­ren Jah­ren. Das Tier­leid und unser Her­ze­leid ist neben unse­ren für­sor­ge­ri­schen Bemü­hun­gen und finan­zi­el­len Auf­wen­dun­gen bei die­sen Kat­zen, die uner­wünscht sind und bei uns „stran­den”, uner­mess­lich. Das gilt auch für alle Tier­schüt­zer, die uns tag­täg­lich hel­fen, egal ob es um finan­zi­el­le Hil­fe, Sach­spen­den oder ehren­amt­li­che Unter­stüt­zung geht. Die­se Kat­ze hat übri­gens nach vie­len Mona­ten der Gene­sung ein tol­les zu Hau­se gefunden.

Wir kön­nen uns nur anschlie­ßen und bit­ten alle Katzenhalter*innen, ihre Tie­re kas­trie­ren zu lassen!!

Jana — ein Jahr „danach”…

Anfang Juni 2020 haben die Tier­schüt­zer vom Gna­den­hof Los­sa mit der enga­gier­ten Hil­fe eini­ger Kat­zen­freun­de eine kran­ke Kat­ze ein­fan­gen und bei sich auf­neh­men kön­nen. Das arme Tier war in einem erbärm­li­chen Zustand und wir haben fol­gen­de Nach­richt aus Los­sa bekommen:

Aktu­ell ist die Kat­ze beim Tier­arzt. Sie hat Kat­zen­schnup­fen, einen ver­letz­ten Schwanz, sie kann kaum schlu­cken, die klei­ne Zun­ge hängt her­aus und nimmt unko­or­di­niert Was­ser auf und sie hat einen dicken Knub­bel in der rech­ten Hals­sei­te. Das haben wir bis­her erkannt…Wir haben ihr bereits die Augen aus­ge­wa­schen, hier war dicker Eiter drin. Es ist ein Mädel, wel­ches wir Jana getauft haben. Sie hat kei­nen Chip. Heu­te Abend oder mor­gen, folgt ein Update bzgl. der Dia­gno­sen vom Tierarzt.

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Am 15.06.2020 haben wir die­ses Video von Jana bekommen.

Lang­sam geht es der Kat­ze etwas bes­ser. Die Tier­schüt­zer ver­mu­ten, dass sie bereits krank war, als sie aus­ge­setzt wur­de. Jana ist ver­mut­lich bereits ca. 10 Jah­re alt und war ihren Besit­zern nicht so viel wert, dass sie die Kat­ze zum Tier­arzt gebracht hät­ten. Es wäre nicht das ers­te Mal, dass so etwas pas­siert… die Kol­le­gen in Los­sa sind fast jeden Tag mit einem ähn­li­chen Tier­leid konfrontiert.

Die­ses Foto von Jana beka­men wir am 12. Okto­ber 2020, vier Mona­te nach­dem sie gefun­den wurde:

Kaum zu glau­ben, was aus dem armen, kran­ken Geschöpf gewor­den ist. Der Gna­den­hof Los­sa hat gemein­sam mit der betreu­en­den Tier­ärz­tin Jana gehol­fen, ganz gesund zu wer­den. Aller­dings braucht Jana spe­zi­el­les Fut­ter, sie ver­trägt weder Rind noch Schwein und auch kein Getrei­de.
Unse­re Tier­schutz­kol­le­gen hät­ten Jana bereits mehr­fach ver­mit­teln kön­nen, aber die Kat­zen­da­me war so ver­schmust und anhäng­lich, dass die Inter­es­sen­ten sie als „zu domi­nant” emp­fan­den. Dabei hat Jana doch so viel nach­zu­ho­len…
Wir wür­den uns über Spen­den und Paten für Jana sehr freu­en, damit wir den Gna­den­hof Los­sa bei den bereits auf­ge­lau­fe­nen Behand­lungs­kos­ten und bei den Kos­ten für das Spe­zi­al­fut­ter unter­stüt­zen können.

Update 10.11.2020

Jana ist bei ihren Dosen­öff­nern ein­ge­zo­gen. Wir wün­schen ihr viel Glück im neu­en Zuhause.

Update November 2021

Nach einem Jahr haben wir Post von Jana bekom­men. Sie hat sich ganz präch­tig ent­wi­ckelt, ist gesund und mun­ter und hat jetzt ein rich­tig tol­les Katzenleben. 

Wir freu­en uns sehr dar­über — ohne die Tier­schüt­ze­rin­nen vom Gna­den­hof hät­te sie es ver­mut­lich nicht geschafft.

Die Katzen aus dem Holzstapel

Unter einem Holz­sta­pel bemerk­te ein stö­bern­der Hund vier Kit­ten, von der Mut­ter zunächst kei­ne Spur. Die Vier kamen in den Gna­den­hof und kurz danach auch ihre Mut­ter, die zum Glück auch gefun­den wurde.

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Die Tier­schüt­ze­rin­nen aus Los­sa haben die Mut­ter Sis­si genannt und sind froh, dass es der klei­nen Fami­lie mitt­ler­wei­le rich­tig gut geht. Wenn sie alt genug sind, wird ein Zuhau­se für sie gesucht, denn auch das gehört zur Arbeit in Lossa.

Und da die klei­nen Kätz­chen gesund und mun­ter waren, fan­den sie recht schnell ein neu­es Zuhau­se. Anfang Novem­ber 2021 haben die Kolleg*innen vom Gna­den­hof Fotos der „Kat­zen aus dem Holz­sta­pel” bekom­men und sind begeis­tert. Sie haben ein tol­les Zuhau­se gefun­den und sind wun­der­schö­ne, fast erwach­se­ne Kat­zen geworden. 

Kater Whis­ky ist ganz beson­ders ver­liebt und him­melt sein Frau­chen regel­recht an! 

Wir wün­schen ihm und sei­nen Geschwis­tern ein lan­ges, tol­les Katzenleben.

Molly — niemand wusste, ob sie es schafft…

Mol­ly wur­de Anfang Sep­tem­ber 2020 von einem Fin­der im Gna­den­hof Los­sa abgegeben.

Sie hat kein Fie­ber, kann auf­grund des schwe­ren Kat­zen­schnup­fen im Moment nichts rie­chen und nichts sehen und sie war dehy­driert. Sie wur­de nun behan­delt und bekommt zusätz­lich mor­gens und abends in die weit geöff­ne­ten Augen, aus denen der Eiter her­aus kommt, Augensalbe.

Wir hof­fen, dass es ihr schon bald etwas bes­ser geht. Wenn man nichts riecht, nichts sieht, nichts schmeckt, kön­nen die Klei­nen oft­mals nichts fres­sen. Drückt die Dau­men bit­te für unser klei­nes Mäd­chen Molly.


Update 15.09.2020

Der Gna­den­hof Los­sa schreibt uns:

Klein Mol­ly: Ges­tern Abend muss­ten wir die klei­ne Kämp­fe­rin zum Tier­arzt brin­gen, es ging ihr trotz „Inten­siv­pfle­ge” sehr schlecht. Sie konn­te über Nacht wie­der sta­bi­li­siert wer­den und wir müs­sen nun von Tag zu Tag schau­en, wie es ihr geht. Mög­li­cher­wei­se wird sie ein Auge ver­lie­ren. Über­le­ben wäre wich­tig, denn sie war bis­her so tap­fer und hat alles ertra­gen, was der Mensch hät­te ver­hin­dern können.

Mitt­ler­wei­le konn­te Mol­ly sta­bi­li­siert wer­den, mus aber wei­ter sta­tio­när beim Tier­arzt behan­delt wer­den. Über eine Unter­stüt­zung bei den Behand­lungs­kos­ten wür­den wir uns sehr freuen.


Update 22.09.2020

Mol­ly wird wei­ter sta­bi­li­siert, bevor das lin­ke Auge ent­fernt wer­den kann. Die Kos­ten der inten­siv­me­di­zi­ni­schen Betreu­ung betra­gen bis­her rd. 200€, die Kos­ten der Augen­ope­ra­ti­on kom­men dann noch hinzu.

Die klei­ne Mol­ly muss­te so viel Leid ertra­gen, weil sich Men­schen nicht geküm­mert und sie ein­fach ihrem Schick­sal über­las­sen haben. Mol­ly war mehr tot als leben­dig, als sie in den Gna­den­hof gebracht wur­de. Lei­der hat sich bis­her nie­mand nach der klei­nen Kat­ze oder der Mög­lich­keit, ihr wenigs­tens mit einer Geld­spen­de zu hel­fen, erkun­digt, auch nicht ihr Fin­der, der sie im Gna­den­hof abgab. 

Aber ihr Leid hat jetzt ein Ende, sie bekommt Schmerz­mit­tel, gutes Fut­ter und Strei­chel­ein­hei­ten und muss nicht mehr die extre­men Schmer­zen ertragen.


Update 25.09.2020

Mor­gen ist es so weit, Mol­ly wird das Auge ent­fernt. Die Klei­ne hat sich so weit sta­bi­li­siert, dass eine erfah­re­ne Tier­ärz­tin die Ope­ra­ti­on durch­füh­ren wird.

Gemein­sam mit unse­ren Tier­schutz­kol­le­gen vom Gna­den­hof Los­sa hof­fen wir, dass die klei­ne Kämp­fe­rin es auch die­ses Mal schafft und drü­cken sämt­li­che Daumen.

Über Spen­den für die Kos­ten von Mol­lys Ope­ra­ti­on und der wei­ter­ge­hen­den Behand­lung wür­den wir uns sehr freuen.


Update 27.09.2020

Die klei­ne Kämp­fe­rin Mol­ly hat die Augen­ope­ra­ti­on gut über­stan­den und wird bei der Tier­ärz­tin von einer ganz beson­de­ren, vier­pfo­ti­gen Hel­fe­rin betreut:


Update 01.10.2020

Mol­ly geht es immer bes­ser und ihre Hun­de­kran­ken­schwes­ter passt auch sehr gut auf die Klei­ne auf:


Update 08.10.2020

Kaum zu glau­ben, dass die­ses agi­le klei­ne Kätz­chen Mol­ly ist!! Sie hat sich so toll erholt:


Update 28.03.2021

Ihr erin­nert Euch an unse­re klei­ne Mol­ly? Sie ist nun schon 7 Mona­te alt und lebt nach wie vor bei ihren Pfle­ge­el­tern. Bis auf ihren Schnup­fen geht es ihr präch­tig. Mol­ly wiegt inzwi­schen 1970g, aber das ist auch kein Wun­der, denn sie frisst unent­wegt. Aller­dings mit Vor­lie­be in Gesell­schaft von einem der Dosen­öff­ner. Irgend­wie muss ein Hund mit ein­ge­kreuzt sein, sie möch­te ein­fach über­all dabei sein. Sie liebt den Bal­kon und Bäl­le in jeder Größe.


Methusalemkatze Molly

Habt ihr schon ein­mal etwas von Methu­sa­lem­kat­zen gehört? Nein? Nun, dann stel­len wir euch jetzt Mol­ly vor, die mit stol­zen 21 Jah­ren immer noch recht fit unter­wegs ist. Mol­ly ist als Not­fell­chen, für das die Kat­zen­hil­fe Olli e. V. die Paten­schaft über­nimmt, in eine Pfle­ge­stel­le gezo­gen, denn nie­mand brach­te es übers Herz, die alte, hei­mat­los gewor­de­ne Kat­zen­da­me ins Tier­heim zu brin­gen. Mol­lys Pfle­ge­kat­zen­mut­ter schreibt uns dazu folgendes:

Ende Juli 2021 beka­men wir einen ver­zwei­fel­ten Anruf. Es wur­de hän­de­rin­gend ein neu­es Zuhau­se für die 21-jäh­ri­ge Kat­ze Mol­ly gesucht. Mol­lys Besit­ze­rin war ver­stor­ben und Mol­ly wur­de vor­über­ge­hend bei einer Bekann­ten untergebracht. 

Dort konn­te sie aber nicht blei­ben und so stand das Tier­heim im Raum — als letz­te Mög­lich­keit. Eigent­lich war auch hier kein Platz für eine wei­te­re Kat­ze, aber bei dem Alter konn­ten wir nicht NEIN sagen. So zog Mol­ly hier ein.

Sie ist ganz lieb, für ihr Alter fit, nur das Fres­sen ist eine Kata­stro­phe. Mol­ly fut­tert nur sehr klei­ne Mahl­zei­ten, 6 bis 8 am Tag oder sie lehnt das Fut­ter ab. So braucht sie etwas Unter­stüt­zung mit einem Medi­ka­ment, das den Appe­tit anregt und man muss ihr gut zure­den und sie strei­cheln. Dann klappt es manchmal.

Lei­der ist Mol­ly mit ande­ren Kat­zen völ­lig unver­träg­lich, sie lebt allei­ne im Schlaf­zim­mer und kommt Abends zum Fern­se­hen raus, wenn die ande­ren Mie­zen im Kat­zen­zim­mer sind.

Tja, so ist das wohl mit älte­ren Kat­zen, die ihr gan­zes Leben als Ein­zel­prin­zes­sin ver­bracht haben. Ande­re Kat­zen brau­chen sie nicht unbe­dingt, manch­mal klappt es, meis­tens aber nicht. Ihre Pfle­ge­ma­ma mag Mol­ly jeden­falls sehr… 

Mol­ly nimmt es, wie es ist und scheint mit ihrem Leben ganz zufrie­den zu sein. Wir wün­schen ihr wei­ter eine gute Zeit und bedan­ken uns bei der enga­gier­ten Pfle­ge­ma­ma, dass sie die ver­wais­te Senio­rin trotz aller Eigen­hei­ten auf­ge­nom­men hat.

Aktion „Platz schaffen mit Herz” noch bis zum 01.02.2022

Die Kat­zen­hil­fe Olli betei­ligt sich seit August 2021 an der Akti­on „Platz schaf­fen mit Herz” und belegt der­zeit den 12. Platz. Es wer­den je 500 € unter den ers­ten 100 Gewin­nern ver­teilt und wir wären natür­lich froh, dabei zu sein. 

Im Wesent­li­chen läuft es so ab: 

  • Ihr sor­tiert die Klei­dung aus, die ihr nicht mehr tra­gen möch­tet. Anstatt sie zum Alt­klei­der­con­tai­ner zu brin­gen, packt ihr sie in ein Paket, das mind. 5 kg und max. 25 kg wie­gen sollte. 
  • Die­ses Paket schickt ihr kos­ten­los an die Fa. Otto und erhal­tet dafür einen sog. Voting­code. Mit die­sem Code wählt ihr auf der Voting­sei­te die Kat­zen­hil­fe Olli e. V. als die Orga­ni­sa­ti­on aus, die ihr unter­stüt­zen möch­tet, hier der Link dazu: Voting für die Kat­zen­hil­fe Olli e. V. Und das war es auch schon. Natür­lich könnt ihr ger­ne meh­re­re Pake­te schi­cken, je mehr des­to besser. 
  • Den Paket­schein für den kos­ten­lo­sen Ver­sand (über Her­mes) bekommt ihr übri­gens auch online auf euer Smart­pho­ne, mehr erfahrt ihr über die­sen Link: Paket­schein anfor­dern Ihr könnt den QR-Code dann ganz ein­fach im Her­mes-Paket­shop vor­zei­gen. Dort wird dann der Paket­schein gedruckt und gleich auf euer Paket geklebt.

Nach­le­sen könnt ihr das Gan­ze noch­mal hier: Platz schaf­fen mit Herz: So geht’s!

Wir wün­schen uns natür­lich eine rege Betei­li­gung, denn jeder Euro kommt den Kat­zen zugu­te, um die sich sonst nie­mand küm­mert. Vie­len Dank für eure Mühe!!

Am 1. Advent saß dieser verletzte Kater vor der Tür des Gnadenhofs

Unse­re Tierschutzkolleg*innen sind ein­mal mehr fas­sungs­los. Am 1. Advents­sonn­tag fan­den sie die­sen ver­letz­ten Kater vor ihrer Tür. Es ist kaum anzu­neh­men, dass er von allei­ne dort­hin gefun­den hat. Er hat eine erheb­li­che Ver­let­zung am Schwanz, die schon etwas älter zu sein scheint. Anstatt sich zu einer klei­nen Advents­fei­er zusam­men zu set­zen, haben sich unse­re Kolleg*innen mit dem Kater ins Auto gesetzt und sind zur Tier­kli­nik gefahren.

Die Tier­ärz­te schät­zen das Alter des Katers auf ca. 4 Jah­re, also eigent­lich noch recht jung. Gechipt ist er nicht, aber so plötz­lich wie er vor der Tür des Gna­den­hofs auf­tauch­te, möch­te ihn offen­bar nie­mand zurück haben… dabei ist er ein sehr, sehr lie­ber, schmu­si­ger Kerl.

Die Ver­let­zung des Katers muss sofort behan­delt wer­den und es ist bereits abseh­bar, dass sich die Kos­ten auf rd. 1.200 €. Je nach­dem wie weit die Nekro­se fort­ge­schrit­ten ist, kann er wie­der ganz gesund wer­den und natür­lich drü­cken wir ihm alle Daumen.

Update 02.12.2021

Das Advents­not­fell­chen wur­de in der Tier­kli­nik sofort ope­riert. Ihm muss­ten 2 Schwanz­wir­bel ent­fernt wer­den. Jetzt wird er wei­ter im Gna­den­hof ver­sorgt. Die Wun­de sieht recht gut aus und das Kerl­chen — das jetzt den Namen Bart bekom­men hat — fut­tert schon wie­der mit gro­ßem Appetit. 


So etwas macht uns immer sehr trau­rig, aber auch wütend, dass es über­haupt so weit kommt. Ver­let­zun­gen wer­den nicht recht­zei­tig behan­delt und schließ­lich wer­den die Kat­zen ein­fach den Tier­schüt­zern vor die Tür gesetzt! Aber es nutzt nichts zu jam­mern, dem Kater wird nun gehol­fen und wir möch­ten den Gna­den­hof dabei unter­stüt­zen, das Geld für die Behand­lungs­kos­ten zusam­men zu bekommen.

Also, lie­be Freund*innen der Kat­zen­hil­fe Olli, wer öff­net sein Herz für das ver­letz­te Kater­chen und spen­det für sei­ne Behandlungskosten?

Unse­re Spendendaten

Kat­zen­hil­fe Olli e.V.
IBAN: DE44860100900735167902
BIC: PBNKDEFF
(Post­bank)

PayPal-Mail­adres­se: info@katzenhilfe-olli.de


Ver­wen­dungs­zweck: Fund­ka­ter 1. Advent Lossa


Adele — von der Gartenkatze zum Stubentiger

Die schwarz­glän­zen­de Ade­le liebt ihr wei­ches Kat­zen­bett über alles, so etwas kann­te sie aus ihren frü­he­ren Leben ver­mut­lich nicht. Sie ist eine der wil­den Kat­zen, die der Gna­den­hof Los­sa auf­ge­nom­men hat. Ade­le leb­te als Gar­ten­kat­ze, bevor sie in den Gna­den­hof kam. Ob sie frü­her in einem Haus gelebt hat? Ob sie ein­fach aus­ge­setzt wur­de? Oder wur­de sie als „Nie­man­ds­kat­ze” gebo­ren? Wir wis­sen es lei­der nicht.

Ade­le teil­te sich im Gna­den­hof ein Kat­zen­zim­mer mit ande­ren Streu­ner­kat­zen, die eher scheu sind und Men­schen lie­ber aus dem Weg gehen. Ver­mut­lich waren ihre Erfah­run­gen mit uns Zwei­bei­nern nicht so toll — lei­der 🙁 Unter­ein­an­der kamen die Kat­zen dort recht gut zurecht.

Eines Tages soll­te sich Ade­les Leben grund­le­gend ver­än­dern. Sie wur­de in eine Trans­port­box gesetzt, in ein Auto ver­frach­tet und in eine Woh­nung gebracht. Dort wur­de sie von einer lie­be­vol­len Kat­zen­när­rin und zwei ande­ren Samt­pfo­ten bereits erwar­tet. Aber aller Anfang ist ja bekannt­lich schwer und so brauch­te Ade­le ihre Zeit, bis sie sich ein­ge­lebt hat­te. Wenn sie anfangs nur nachts aus ihrem Ver­steck kam um etwas zu fres­sen und die Woh­nung zu erkun­den, wagt sie sich mitt­ler­wei­le pro­blem­los auf den kat­zen­si­che­ren Balkon. 

Eine beson­de­re Her­aus­for­de­rung war für Ade­le das enge Zusam­men­le­ben mit einem Men­schen. Zwar hat­te sie schon im Gna­den­hof erfah­ren, dass es auch freund­li­che Men­schen gibt, ihre Nähe hat Ade­le aber lie­ber doch nicht gesucht. Und auch die ers­te Zeit schlich sie sich nur nachts zum Bett ihrer schla­fen­den neu­en Besit­ze­rin, um sie vor­sich­tig zu beschnup­pern und zu beob­ach­ten. Die hat­te Ade­le anfangs sepa­riert, damit sie sich bes­ser ein­ge­wöh­nen konn­te und schlief nachts mit bei ihr im Zimmer.

Mitt­ler­wei­le ist Ade­le schon ganz gut ange­kom­men, die Ver­ge­sell­schaf­tung mit den ande­ren Kat­zen hat geklappt und auch ihr Umgang mit ihrer Besit­ze­rin wird immer ent­spann­ter. Die Annehm­lich­kei­ten ihres neu­en Lebens nimmt die hüb­sche schwar­ze Mie­ze ger­ne an, aber sie wird nie das offen­si­ve Kuschel­mons­ter wer­den, das jedem Besu­cher sofort neu­gie­rig auf den Schoß springt. Aber das erwar­tet auch nie­mand von ihr, Ade­le darf sein, wie sie ist und wir glau­ben, dass sie das sehr genießt.

Weihnachtsfutteraktion für die Katzen in Lossa

Im Gna­den­hof Los­sa leben aktu­ell sehr vie­le Kat­zen, die ver­letzt, abge­ma­gert und krank waren und unbe­dingt auf­ge­nom­men wer­den muss­ten. Die Mie­zen sind froh, end­lich lie­be­voll ver­sorgt zu wer­den. Die Ver­sor­gung mit hoch­wer­ti­gem, guten Fut­ter spart eine Men­ge Tier­arzt­kos­ten und so haben wir uns ent­schlos­sen, die Ein­nah­men aus der dies­jäh­ri­ge Weih­nachts­spen­den­ak­ti­on für den Kauf von Fut­ter zu verwenden.

Die Lager­mög­lich­kei­ten im Gna­den­hof beschränkt sind lei­der beschränkt. Sobald die ers­ten Spen­den ein­ge­trof­fen sind, bestellt unse­re 1. Vor­sit­zen­de Maria Kün­di­ger das Fut­ter und lässt es in den Gna­den­hof lie­fern und küm­mert sich auch um die Nach­be­stel­lun­gen. Da die Hel­fe­rin­nen und Hel­fer im Gna­den­hof mit der Ver­sor­gung der Tie­re alle Hän­de voll zu tun haben, freu­en sie sich natür­lich sehr, dass Maria sie bei der Fut­ter­be­stel­lung tat­kräf­tig unterstützt.

Unse­re Spendendaten

Kat­zen­hil­fe Olli e.V.
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Ver­wen­dungs­zweck: Weihnachtsfutter


Wir hof­fen auf eine rege Betei­li­gung an unse­rer Weih­nachts­ak­ti­on! Bit­te helft, damit alle Kat­zen eine tol­le Weih­nachts­zeit haben mit beson­ders lecke­rem Fut­ter und Lecker­lies. Sie haben es alle so sehr verdient.