Vereinssitz: Kurt-Eisner-Str. 22, 04275 Leipzig (Versandadresse bitte per Mail erfragen) info@katzenhilfe-olli.de 0341/3017038

Methusalemkatze Molly

Habt ihr schon ein­mal etwas von Methu­sa­lem­kat­zen gehört? Nein? Nun, dann stel­len wir euch jetzt Mol­ly vor, die mit stol­zen 21 Jah­ren immer noch recht fit unter­wegs ist. Mol­ly ist als Not­fell­chen, für das die Kat­zen­hil­fe Olli e. V. die Paten­schaft über­nimmt, in eine Pfle­ge­stel­le gezo­gen, denn nie­mand brach­te es übers Herz, die alte, hei­mat­los gewor­de­ne Kat­zen­da­me ins Tier­heim zu brin­gen. Mol­lys Pfle­ge­kat­zen­mut­ter schreibt uns dazu folgendes:

Ende Juli 2021 beka­men wir einen ver­zwei­fel­ten Anruf. Es wur­de hän­de­rin­gend ein neu­es Zuhau­se für die 21-jäh­ri­ge Kat­ze Mol­ly gesucht. Mol­lys Besit­ze­rin war ver­stor­ben und Mol­ly wur­de vor­über­ge­hend bei einer Bekann­ten untergebracht. 

Dort konn­te sie aber nicht blei­ben und so stand das Tier­heim im Raum — als letz­te Mög­lich­keit. Eigent­lich war auch hier kein Platz für eine wei­te­re Kat­ze, aber bei dem Alter konn­ten wir nicht NEIN sagen. So zog Mol­ly hier ein.

Sie ist ganz lieb, für ihr Alter fit, nur das Fres­sen ist eine Kata­stro­phe. Mol­ly fut­tert nur sehr klei­ne Mahl­zei­ten, 6 bis 8 am Tag oder sie lehnt das Fut­ter ab. So braucht sie etwas Unter­stüt­zung mit einem Medi­ka­ment, das den Appe­tit anregt und man muss ihr gut zure­den und sie strei­cheln. Dann klappt es manchmal.

Lei­der ist Mol­ly mit ande­ren Kat­zen völ­lig unver­träg­lich, sie lebt allei­ne im Schlaf­zim­mer und kommt Abends zum Fern­se­hen raus, wenn die ande­ren Mie­zen im Kat­zen­zim­mer sind.

Tja, so ist das wohl mit älte­ren Kat­zen, die ihr gan­zes Leben als Ein­zel­prin­zes­sin ver­bracht haben. Ande­re Kat­zen brau­chen sie nicht unbe­dingt, manch­mal klappt es, meis­tens aber nicht. Ihre Pfle­ge­ma­ma mag Mol­ly jeden­falls sehr… 

Mol­ly nimmt es, wie es ist und scheint mit ihrem Leben ganz zufrie­den zu sein. Wir wün­schen ihr wei­ter eine gute Zeit und bedan­ken uns bei der enga­gier­ten Pfle­ge­ma­ma, dass sie die ver­wais­te Senio­rin trotz aller Eigen­hei­ten auf­ge­nom­men hat.